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Mobilität elektrisch: Brennstoffzellen- und Hybridbusse

In naher Zukunft werden in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden zwei neue 18 Meter lange Citybus-Prototypen der Phileas-Serie in Betrieb genommen werden, die erneuerbaren Wasserstoff als Energiequelle verwenden. Die Entwicklung eines serienreifen 18-Meter-Brennstoffzellen-Busses ist eine Herausforderung für das deutsch-niederländische Konsortium. Finanziert wird das Projekt durch ein Gemeinschaftsvorhaben des nordrhein-westfälischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums, der niederländischen Regierung und der Europäischen Union zur Förderung eines umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehrs. Brennstoffzellen sind eine moderne Alternative zu üblichen Dieselmotoren. Dank der Energiequelle Wasserstoff sind sie unabhängig von fossilen Brennstoffen. Brennstoffzellenbusse fahren schadstofffrei, da anstatt von Kohlendioxid lediglich Wasserdampf erzeugt wird. Außerdem sind sie überaus geräuscharm.
24 Meter lange Hybridbusse eröffnen vielfältige Optionen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Sie erhöhen die Transportkapazität, werden modernen Standards in Komfort, Logistik und Sicherheit gerecht und verbrauchen deutlich weniger Kraftstoff, als gleich lange, reine Dieselbusse. Das Luxemburger Busunternehmen Voyages Emile Weber hat nun erste positive Erfahrungen mit einem solchen Fahrzeug des Konsortiums Vossloh Kiepe und Hess im Luxemburger Stadtverkehr gemacht.
Die Elektrobusplattform und die Karosserie der Busse aus langlebigem rostfreiem Aluminium stammt von Hess, das elektrische Hybrid-Traktionssystem liefert Vossloh Kiepe. Im Mai 2009 wurde in Luxemburg dieser weltweit erste 24-Meter-Doppelgelenk-Hybridbus als Innovations-Projekt in Betrieb genommen. Seitdem bedient er die Linie 16 zwischen dem Flughafen Luxemburg und der Gemeinde Hesperange, auf deren Streckenprofil das Fahrzeug genau abgestimmt wurde. Die Fahrgastkapazitäten im Luxemburger Spitzenverkehr konnten mit dem Doppelgelenk-Bus deutlich gesteigert werden und auch im Verbrauch zeigen sich im Betrieb bereits deutliche Vorteile.

Auch italienische Städte bauen vermehrt auf einen sauberen und wirtschaftlichen Nahverkehr. Nach Lecce und Genua folgt Mailand dem Trend mit einer Bestellung von 30 mit Hybrid-Trolley-Technologie ausgestatteten Elektrobussen beim Konsortium Van Hool/Vossloh Kiepe. Mit seinem elektrischen Antrieb ist der Trolleybus lokal emissionsfrei und geräuscharm. Das spezielle Trolley-Hybrid-Traktionssystem von Kiepe ermöglicht weitere Energieeinsparungen: Beim Bremsen wird freiwerdende Energie von einem Energiespeichersystem (ESS) aufgenommen und beim nächsten Beschleunigen wieder zur Verfügung gestellt. Das rein elektrische Umfahren von Hindernissen und das Rangieren ist mit Hilfe des On-bord-Energiespeichers ist dann kein Problem mehr. Auch Fahrten durch denkmalgeschützte Altstädte ohne störende Oberleitungen sind damit keine Zukunftsmusik mehr.

Ihr Ansprechpartner:
Martin Schmitz
Vossloh Kiepe GmbH
Telefon: +49 (0) 211 7497-454
E-Mail: m.schmitz@vkd.vossloh.com
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