Mobilität elektrisch: Brennstoffzellen- und Hybridbusse
24 Meter lange Hybridbusse eröffnen vielfältige Optionen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Sie erhöhen die Transportkapazität, werden modernen Standards in Komfort, Logistik und Sicherheit gerecht und verbrauchen deutlich weniger Kraftstoff, als gleich lange, reine Dieselbusse. Das Luxemburger Busunternehmen Voyages Emile Weber hat nun erste positive Erfahrungen mit einem solchen Fahrzeug des Konsortiums Vossloh Kiepe und Hess im Luxemburger Stadtverkehr gemacht.
Auch italienische Städte bauen vermehrt auf einen sauberen und wirtschaftlichen Nahverkehr. Nach Lecce und Genua folgt Mailand dem Trend mit einer Bestellung von 30 mit Hybrid-Trolley-Technologie ausgestatteten Elektrobussen beim Konsortium Van Hool/Vossloh Kiepe. Mit seinem elektrischen Antrieb ist der Trolleybus lokal emissionsfrei und geräuscharm. Das spezielle Trolley-Hybrid-Traktionssystem von Kiepe ermöglicht weitere Energieeinsparungen: Beim Bremsen wird freiwerdende Energie von einem Energiespeichersystem (ESS) aufgenommen und beim nächsten Beschleunigen wieder zur Verfügung gestellt. Das rein elektrische Umfahren von Hindernissen und das Rangieren ist mit Hilfe des On-bord-Energiespeichers ist dann kein Problem mehr. Auch Fahrten durch denkmalgeschützte Altstädte ohne störende Oberleitungen sind damit keine Zukunftsmusik mehr.
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Martin Schmitz
Vossloh Kiepe GmbH
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